|
Der BUND und der LEV (Landschaftsentwicklungsverband) hatten zu einer Antispringkrautaktion gerufen.
Schon früh am Morgen fanden sich ca. 80 Helfer ein, um gemeinsam dem Springkraut den Garaus zu machen.
Das Indische Springkraut bildet wegen seiner hohen Samenproduktion schnell große, flächendeckende Bestände,
in denen keine heimischen Pflanzenarten aufwachsen können. Da der nur faustgroße Wurzelballen nicht in der Lage ist, das Erdreich zu halten und zu festigen, besteht insbesondere an Gewässerufern Gefahr durch Instabilität
der Böschungen und Erosion. Durch das flächendeckende Auftreten verdrängt das Indische Springkraut die standortgerechte
Vegetation, die eine natürliche Ufersicherung darstellt und Lebensraum für viele einheimische Tiere bietet.
Das Kuhbachtal wurde abschnittsweise den verschiedenen Vereinen zugeteilt.
Unser Tennisclub vertreten durch Liane Jäckel, Dagmar Dinter, Werner Wöhrle, Vitor Perreira und
Hille/Dieter Saige bekamen einen besonders interessanten Bereich: steil, rutschig und sehr vegetationsdicht (siehe Bilder). Hier konnten sie in aller Ruhe ihrem Sammlertrieb nachgehen.
Geschätzte 800 kg Springkraut fielen ihrer Sammlerwut zum Opfer. Insgesamt wurden in 5 Stunden ca. 6-7 Tonnen Springkraut gerupft - deutlich mehr als erwartet und doch
konnte ca. ein Drittel der vorgesehenen Fläche nicht bearbeitet werden. Dies legt eine weitere Aktion nahe.
Nach getaner Arbeit lud die Stadt auf dem ehemaligen Minigolfplatz zu einer herzhaften Grillparty ein.
|